Geschichte

In der Schweiz wie auch in den meisten europäischen Ländern mangelt es an Angeboten zur Förderung von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Künste. Von vielen Seiten wurde daher seit Jahren nach einem schweizerischen Netzwerk gerufen, damit Einzelkämpfer/innen Schulterschluss vollziehen und die Förderung im Bereich der Künste ausgebaut werden kann. 

Die Idee eines schweizerischen Verbandes, eines Netzwerkes, geht auf das Jahr 2000 zurück. Ueli Müller, der damalige Leiter des Vorkurses an der Schule für Gestaltung und Kunst Zürich, organisierte eine Tagung mit dem Namen "Zeichnen, Malen, Video. Gestalterische Kurse für Kinder und Jugendliche - in Finnland realisiert - in der Schweiz ein Postulat". Das Interesse war nachhaltig gross, an verschiedenen Orten wurden neue Projekte für Kinder und Jugendliche initiiert.

2006 haben Gründungsmitglieder aus Basel, Chur und Zürich mit dem Aufbau des Verbandes kkj begonnen und ein Jahr später im Schweizerischen Handelregister eintragen lassen. Damit ist ein weiterer Grundstein gelegt, um entsprechend der UN-Kinderrechtskonvention die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen und deren Teilhabe am kulturellen und künstlerischem Leben in der Gesellschaft zum Durchbruch zu verhelfen.